Schmitt schreibt an Deutsche Telekom wegen DSL

Pressemitteilung

In einem Schreiben an die Deutsche Telekom hat der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Heinz Schmitt (SPD) um die Nennung klarer Kriterien für den Anschluss an das DSL-Breitbandnetz gebeten.

Durch das so genannte „Leerrohrprogramm“ der rheinland-pfälzischen Landesregierung, das auch mit Mitteln des Bundes finanziert wird, stünden viele Gemeinden vor der Entscheidung, Geld in die Vorarbeiten für die drahtgebundene Breitband-Versorgung zu investieren.
Ganz aktuell werde in der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern darüber nachgedacht, diese Vorarbeiten für die Ortsgemeinden Kapsweyer, Niederotterbach und Steinfeld durchzuführen.
Es bestehe aber weiterhin Unklarheit, unter welchen Umständen Netzbetreiber wie die Telekom diese „Leerrohre“ dann auch tatsächlich für die Verlegung von Glasfaserleitungen nutzen.
Der Verbandsbürgermeister von Bad Bergzabern Hermann Bohrer würde sich daher zu Recht fragen, ob sich solche Investitionen auch rentieren.
„Die Telekom sollte klare Kriterien benennen, mit welcher Technik und ab welcher Nachfrage sie den Anschluss einer Ortsgemeinde als wirtschaftlich erachtet.“
Es sei unverständlich, wenn man die Gemeinden darüber im Unklaren lasse.
„Wir brauchen dringend eine weitreichende Kooperation von Gemeinden und Netzbetreibern, um gerade auch den ländlichen Raum mit moderner Technik zu versorgen.“, erklärte Schmitt.


Berlin, 12. August 2009

 
 

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